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Richard Frederic Bertossa
Autor. Unternehmer. Vater. Gründer des Genfer Instituts für ASI-Resilienz.
Drei Jahrzehnte als internationaler Unternehmer auf vier Kontinenten. In dreizehn Ländern gelebt, sechs Sprachen, von Wien und der Wall Street über China, Kambodscha und Taiwan bis heute zwischen den kolumbianischen Anden, den Salzburger Bergen, Isla Margarita und Siem Reap. Aus dieser Erfahrung heraus arbeitet Richard an Strategien, die in jedem Szenario tragen, für Familien, Unternehmer und die nächste Generation.
Über mich
Geboren in Wien, früh unabhängig, mit vierzehn allein durch Österreich, mit achtzehn in die USA, mit neunzehn am Landweg nach Pakistan.
Mit fünfundzwanzig Mitglied im Datenschutzrat des österreichischen Bundeskanzleramts. Erster Kontakt mit künstlicher Intelligenz vor zweiundzwanzig Jahren, bei AIM Software, einer Wiener Finanz-Middleware-Firma, die bereits damals an neuronalen Netzen arbeitete. Richard verantwortete dort den US-Vertrieb an der Wall Street, mit Standard & Poor's und Bloomberg als zentralen Datenpartnern. Mitgründer einer der ersten Internet-Firmen Österreichs vor der Dotcom-Krise. Aufbau einer Fabrikation in China, zunächst eine Chemiefabrik mit eigenem Maschinenbau, danach eine Maschinenfabrik und eine Anlage zur Chemieanmischung, mit Produktion vor Ort in Asien. Office in Istanbul mit einem Partner. Internationale Beratungspraxis von Australien bis Dubai. Sechs Sprachen, Deutsch, Englisch und Spanisch täglich aktiv, dazu Französisch, Portugiesisch, Mandarin. Englisch autodidaktisch wieder aufgebaut, motiviert durch die Wall-Street-Jahre.
Österreichisch-schweizerischer Doppelbürger, Bürger der Stadt Genf. In dreizehn Ländern gelebt und auf vier Kontinenten gearbeitet. Vater, der seine Kinder über Kontinente hinweg großgezogen hat, die Kinder als Mitreisende auf den internationalen Stationen, mit eigenem Erziehungsmodell.
Heute lebt Richard multilokal, mit Homebases in den kolumbianischen Anden, den Salzburger Bergen, auf Isla Margarita, in Siem Reap und in Dubai. Im April 2026 hat er das Genfer Institut für ASI-Resilienz gegründet, als institutionelle Antwort auf die Dringlichkeit, die sein Buch Freiheit nach der Superintelligenz beschreibt. Dort arbeitet er philosophisch an den Fragen der Übergangsphase, an Identität, Verantwortung und Vorbereitung.
Als Vater
Die Kinder sind nicht Anhang seiner Reisen, sie sind Mitreisende. Sie sind multilokal aufgewachsen, in mehreren Ländern zugleich zu Hause, mit Stationen in Kolumbien, in den USA, in Taiwan, in Brasilien, auf den Philippinen, in Indonesien und in den Emiraten. Österreich bleibt ein fester Anker, dort lebt die Großmutter, dort sind die Kinder zur Schule gegangen, in Salzburg gibt es bis heute eine Wohnung. In der Schweiz liegen die väterlichen Wurzeln, dort sitzt auch das Genfer Institut, und dort haben die Kinder Freunde.
Das Erziehungsmodell ist auf diese Realität zugeschnitten. Homeschooling als Grundgerüst, ergänzt durch lokale Schulen an Standorten mit kulturellem Anspruch. Sprachen werden nicht unterrichtet, sondern gelebt, Deutsch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch, dazu weitere je nach Standort. Sport, körperliche Selbstständigkeit und früher Umgang mit fremden Systemen sind Pflicht.
Hinter diesem Modell steht eine philosophische Überzeugung. Eine Generation, die in einer Übergangsphase aufwächst, in der die Welt der Eltern und die Welt der Kinder nicht mehr dieselbe sein wird, braucht Kompetenz statt Schutz. Kompetenz in Sprachen, in Geografien, in Bürokratien, in Beziehungen. Vorbereitung statt Bewahrung.
Diese Erziehungsphilosophie ist ein zentrales Motiv des Buchs Freiheit nach der Superintelligenz, sie wird dort konkret hergeleitet.

In Venezuela legte er sich mit dem Geheimdienst an, um einen Freund herauszuholen, der über einen Mietstreit verschwunden war. Hundert Zeitungsartikel, eine öffentlich gemachte Telefonnummer, so lange, bis der Mann frei kam. Dann begriff er, dass derselbe Apparat als Nächstes ihn treffen konnte. Er kam mit seiner Familie über fünfzehn Straßensperren heraus, an einer fotografierte ein Soldat seinen Pass und schickte ihn nach Caracas, kurz vor Weihnachten. In jener Nacht wurde ihm der Satz klar, der heute seine ganze Arbeit trägt: Wer keine Exit-Option hat, ist erpressbar.
Mehr davon in Freedom Tests →Bücher
Freiheit nach der Superintelligenz
Das übersehene Szenario, wie du dich und deine Familie auf die klügste Maschine der Geschichte vorbereitest.
Die Menschen, die die KI bauen, warnen offen vor der Möglichkeit der Auslöschung. Sam Altman, Mark Zuckerberg und Peter Thiel haben für sich längst Bunker, Pässe und Fluchtpläne. Was diese Menschen privat tun, fehlt jeder Familie auf der Welt: eine systematische Vorbereitungs-Strategie, die unter jedem Szenario trägt, auch wenn die Optimisten recht haben. Richard nennt es das 13. Szenario, den blinden Fleck, den die KI-Experten nicht zu Ende denken.
Das Buch liefert beides: ein Falsifikationsraster, mit dem du selbst prüfst, welche AGI-Vorhersage trägt, und fünf Bausteine, Geografie, Mobilität, Geschwindigkeit, Mindset, spirituelle Wurzel, die in jeder Zukunft funktionieren.
Erstausgabe Mai 2026 · in Kooperation mit dem Genfer Institut für ASI-Resilienz
Freedom Tests
Bericht aus drei Jahrzehnten zwischen Systemen.
Ein Bericht, keine Anleitung. Was passiert, wenn du aufhörst, dich von Systemen einschüchtern zu lassen, und anfängst, dein eigenes Schachbrett aufzustellen. Geschichten von Behörden, Gerichten und Grenzen, von Wien bis Kolumbien, von der Wall Street bis Kambodscha. Für Unternehmer und Eltern, die spüren, dass ihre Optionen weniger werden.
Eine Leseprobe ist da. Wer hineinschauen will, liest sie direkt. Die vollständige Beta-Fassung kann man auf Anfrage bekommen.
In Vorbereitung · erscheint 2026
Genfer Institut für ASI-Resilienz
Gegründet im April 2026, als institutionelle Antwort auf die Dringlichkeit, die das Buch Freiheit nach der Superintelligenz beschreibt. Das Institut arbeitet an Strategien für Familien und Unternehmer, die unter jedem Szenario tragen.
Beratung und Workshops
Richard berät Unternehmer und Familien beim Aufbau internationaler Strukturen: Standort, Mobilität, Bürokratie, Banking, Familienarchitektur. Aus drei Jahrzehnten gelebter Praxis auf vier Kontinenten.
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